Samstag, 20. April 2013

/// ÖSTERREICH

Hier die letzten Fotos von meinem kleinen Österreichbesuch bei Oma Anfang April. Wenn ich das so sehe, werd ich jetzt schon wieder wehmütig und würde am liebsten mein Köfferchen packen um in die Berge zu flitzen. Das erste Foto zeigt übrigens den Blick aus dem Gästezimmer, in dem ich bei meiner Oma immer übernachte. Bei so einem Ausblick steht man doch gerne morgens auf...





Mein Wochenende war und ist nicht besonders spannend, da ich mit Kopfweh, Schnupfen und Halsweh im Bett liege und versuche, mich so wenig wie möglich anzustrengen. Was habt ihr mit eurem restlichen Wochenende noch so vor?

Dienstag, 9. April 2013

Sonntag, 7. April 2013

/// EIN BISSCHEN HEIMELIG

Meine österreichische Oma wohnt in einem urigen, alten Alpenhäuschen mitten im Nirgendwo. Ich genieße es jedes Mal, dort zu sein. Nicht nur, weil man fernab der Zivilisation lebt, sondern auch, weil ich einfach so vieles an Österreich mag. Den Dialekt, das Essen, die Berge und dazu auch noch die österreichische Art, ein Haus einzurichten. Ich liebe warme Stuben mit einem richtigen alten Küchenherd. Wenn noch mit Feuer in der Küche gekocht wird. Fleckerlteppiche. Sogar erzkatholische Marienstatuen, Jesusfiguren und Kruzifixe finde ich dort plötzlich gar nicht mehr so schlimm. Ein bisschen Angst habe ich nur vor den ausgestopften Tieren an den Wänden. Mein Opa war Jäger und bei Nacht ist mir das Ganze dann doch immer etwas unheimlich ;) - aber es gehört einfach dazu. Alles in allem ist es für mich dort aber einfach nur heimelig. Mir fällt spontan kein anderer Ort ein, an dem sich mein (gefühlter) Stresspegel in einem niedrigeren Bereich befindet, als in der Stube meiner österreichischen Oma.










/// TÜRKISCH KOCHEN: GEFÜLLTE PIDE

Heute mal ein kleiner Gruß aus der türkischen Küche. Für Vegetarier ist das Rezept nicht geeignet, aber da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass als Hackfleischersatz zerstückeltes Räuchertofu (aber wirklich nur das geräucherte!) auch sehr lecker ist, kann man das Hackfleisch einfach damit ersetzten.

Viel Spaß beim Nachkochen/backen.






Die Menge reicht ca. für 8 Pide. 4 mittelmäßig hungrige Mäuler sollten davon satt werden.

Ihr benötigt:
/// Für den Teig:
1 Beutel Trockenhefe
400g Mehl
80ml lauwarme Milch
80ml Wasser
1 TL Zucker
1 gestrichener TL Salz
1 EL Öl
1 Ei (Eiweiß- das Eigelb aufbewahren, das braucht ihr später noch !)


/// Für die Füllung und Co:
400g Hackfleisch eurer Wahl
wers mag: 1 Zwiebel (ich verzichte dankend)
1 EL Paprikapulver
5 EL Tomatenmark
1 große, reife Tomate
1 Knoblauchzehe
Petersilie
Salz, Pfeffer
Chiliflöckchen
Geriebener Käse zum Bestreuen (hab Gouda genommen)
1 Eigelb vom Ei oben
geschmolzene Butter für nach dem Backen


ZUBEREITUNG:
/// STEP 1:
Zucker und Hefe in die Milch geben und 5-10 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden. Dann das Mehl und Salz in eine Schüssel geben, Hefegemisch und Eiweiß dazu und alles schön mit der Hand kneten. So 8-10 Minuten solltet ihr dafür schon aufbringen (wenn nötig immer wieder Wasser dazu geben, zu fest darf der Teig auch nicht werden). Zum Schluss mit dem Öl den Teigbollen benetzen und das ganze 1-2 Stunden gehen lassen.

/// STEP 2:
Teig in 8 gleichgroße Kugeln teilen und jede Kugel mit ein bisschen Mehl zu einem etwa handgroßen Ei ausrollen. Schonmal aufs Backblech mit Backpapier zur Vorbereitung legen und Backofen auf 180° vorheizen.

/// STEP 3:
Petersilie hacken, (wenn ihr mögt: Zwiebeln), Tomate zerstückeln, Knoblauchzehe pressen.

/// STEP 4:
Jetzt das Hackfleisch scharf anbraten, dabei immer gut rühren. Tomatenmark unterrühren, dann die geschnibbelten Zutaten aus STEP 3 dazugeben, immer schön rühren. Mit Salz, Pfeffer, Chili und Paprikapulver abschmecken. Wenn das ganze zu trocken wird mit ein bisschen Wasser oder Gemüsebrühe auffüllen,  je nachdem ,was euch besser schmeckt.

/// STEP 5:
Füllung längs auf den Teigeiern verteilen, fast die ganze Länge sollte voll sein. Dann die Ränder der Längsseite hochklappen, die Füllung sollte nicht ganz bedeckt sein, an den Spitzen nochmal ein bisschen hocklappen, damit es nicht ausläuft. Dann nach Belieben mit Käse bestreuen.

/// STEP 6:
Teigränder mit Eigelb bestreichen und bei 180° ca. 20-25min backen. Nach dem Rausholen schnell mit geschmolzener Butter bestreichen, damit das Hackfleisch nicht hart wird. Wenn ihr eine ausreichend dicke Käseschicht draufgegeben habt, könnt ihr euch diesen Schritt sparen oder nur sehr wenig Butter draufgeben.


Afiyet olsun!
 

Samstag, 6. April 2013

/// SCHÖNES SALZBURG

Ich bin wieder zurück in der Zivilisation. Es gibt also endlich wieder fließend Wasser, Strom und Internet. Okay, hinsichtlich Wasser und Strom habe ich leicht übertrieben. Es gibt bei meiner Oma in der österreichischen Provinz WIRKLICH fließend Wasser. Und auch Strom hat es. Internet? Fehlanzeige. Aber ein paar Tage so völlig abgeschottet sind auch mal ganz schön, trotzdem bin ich auch froh, wieder zurück in der Zivilisation zu sein um wieder ein paar meiner Eindrücke mit euch teilen zu können.

Heute gibt es ein paar Bilder und Worte zum wunderschönen Salzburg, das mit seiner charmanten Altstadt besticht. Salzburg als Stadt hat mir sehr gut gefallen. Es gibt viele architektonisch und historisch interessante Gebäude und Plätze. Die kleinen, engen Einkaufsgassen, allen voran die Getreidegasse, mit ihren antik gestalteten Ladenschildern, sind sehr gemütlich. Salzburg ist wohl die einzige Stadt, in der McDoof wirklich den Namen "zum goldenen M" verdient hat, da selbst über der Fast Food-Absteige ein  kunstvoll gestaltetes Ladenschildchen prangert. Auch die Auswahl an Einkaufsläden war bunt gemischt -  von Orsay bis Louis Vuitton war alles dabei. Das typische Klischee-Klientel des Letztgenannten war für mich auch so ein bisschen der kleine Wermutstropfen. Salzburg ist schön. Salzburg ist bezaubernd. Aber Salzburg war für meinen Geschmack auch ein kleines bisschen zu versnobt... Vielleicht lag es an den Osterfestspielen, die gerade stattfanden, aber noble Damen im Chiara-Ohoven-Pelzmantel-Look gab es für meinen Geschmack ein kleines bisschen zu viele. Nichtsdestotrotz: Salzburg ist eine Stadt, die man gesehen haben muss. Sie liegt malerisch zwischen den Alpen, einfach wunderbar. Leider hatten wir trübes, winterhaftes Aprilwetter erwischt und von der traumhaften Berglandschaft war dank dichtem Nebel nicht so viel zu erkennen, aber im Sommer stelle ich mir die Aussicht über den Dächern Salzburgs einfach nur traumhaft vor.

Das war bestimmt nicht mein letzter Besuch in der Mozartstadt, im Sommer möchte ich auf jeden Fall noch einmal hin.