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Mittwoch, 10. Dezember 2014

/// Buchtipp: Margos Spuren

Maybe she loved mysteries so much that she became one.


Ich liebe gute Bücher. Und wer die Buchtipps meines Blogs kennt, weiß auch, wer meine persönliche Lieblingsautorenliste seit geraumer Zeit anführt: John Green.

Ich liebe seine Geschichten und seinen Schreibstil und neulich habe ich mir nach einem anstrengenden Tag mal wieder eines seiner Bücher gegönnt und - wie immer - sofort verschlungen. Dieses Mal fiel meine Wahl auf Margos Spuren.

Worum gehts denn genau?
Das verrate ich euch - wie immer in meinen Buchtipps - natürlich nicht genau. Schließlich will ich ja nicht zu viel verraten. Grob gesagt geht es um die letzten High School-Wochen von Quentin, um den Abschlussball, High-School-Partys und ganz viel Freundschaft. Und um die selbstbewusste Margo, für die Quentin schon jahrelang schwärmt, und die so ganz anders ist als alle anderen - bekannt für ihre Streiche und spontanen Ausreißaktionen von zuhause. Nach einer nächtlichen Racheaktion an ihren alten Freunden mit der Hilfe von Quentin verschwindet Margo (nicht ganz) spurlos, und so macht sich Quentin gemeinsam mit seinen Freunden auf den Weg, Margo zu finden. Bei dieser Suche wird die stets mysteriös und geheimnisvoll wirkende Margo von Quentin Schritt für Schritt entglorifiziert. An welche Orte ihn diese Reise führt, dazu mehr im Buch.

Das Buch ist wirklich spannend und enthält, typisch John Green, sehr viele weise Aussagen. Das Buch macht zum einen Lust auf Freiheit, Leben, Reisen und Umbruch, zum anderen aber auch nicht, und genau das macht den Reiz für mich an der Geschichte aus. Damit mein Geschreibe hier für euch etwas weniger kryptisch wirkt, empfehle ich euch: Lest es einfach. Es lohnt sich wirklich.

Margos Spuren eignet sich natürlich auch sehr gut als Weihnachtsgeschenk, um wenigstens ein bisschen Weihnachtsfeeling auf diesen Blog zu bringen.



Montag, 17. Februar 2014

/// Es wird keine Helden geben

Als Kind war ich ein kleiner Bücherwurm. Ein gutes Buch habe ich gut und gerne an einem Tag verschlungen. Seitdem ich älter bin, kommt das zeitbedingt nur noch bei Büchern vor, die mich wirklich packen. Ein solches Buch war Es wird keine Helden geben von Anna Seidl. Ich habe es neulich bei einem Gewinnspiel gewonnen und gestern erhalten. Verschlungen habe ich die 250 Seiten direkt in der Nacht darauf.

Was macht das Buch so spannend? Es geht um einen Amoklauf in einer Schule, den Verlust geliebter Personen und wie die 15jährige Protagonistin Miriam damit umgeht. Da es auch der Ich-Perspektive geschrieben ist, packt es einen richtig und es ist definitiv keine leichte Kost. Interessant ist auch der Aufbau des Buches. Viele Bücher werden langsam eingeleitet und enden in einer Katastrophe (oder in der großen Liebe, je nach Genre). Dieses Buch ist anders. Der Leser wird ins kalte Wasser geworfen und die ersten Seiten schildern sehr detailliert den Amok-Lauf an Miriams Schule aus ihrer Perspektive. Ihr Freund Tobi wird vor ihren Augen tödlich verletzt. Die folgenden Kapitel befassen sich mit den Konsequenzen des Amoklaufs für Miriam selbst, aber auch damit, wie ihr Umfeld mit den Geschehnissen umgeht. Die Sprache ist an die einer 15jährigen angepasst und man kann sich dadurch noch besser mit Miriam identifizieren. Da man immer wissen möchte, wie es weitergeht und ob es Miriam schafft, die Erlebnisse zu verarbeiten und zu akzeptieren, kann man einfach nicht aufhören das Buch zu verschlingen.

Die Hauptaussage des Buches ist es, den Augenblick zu nutzen und das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Viel mehr Weisheit, als ich persönlich von einer 19jährigen Autorin in ihrem Debüt-Roman erwartet hätte.

Wer ein sehr aufwühlendes, spannendes Buch sucht, das anders ist als die anderen, dem kann ich Es wird keine Helden geben nur ans Herz legen.






Dienstag, 21. Januar 2014

/// Ein postweihnachtliches Weihnachtsbuch

Ende Dezember habe ich an einem Buch-Gewinnspiel der lieben Lissi teilgenommen. Und siehe da: Die Glücksfee meinte es gut mit mir und vor ein paar Tagen ist "Ein Kuss unter dem Mistelzweig" in meine Wohnung geflattert.

Ich habe mich wirklich sehr über meinen Gewinn gefreut und kann es kaum erwarten, das Buch nächstes Jahr in der Vorweihnachtszeit gemütlich zu lesen. Jetzt im Januar werde ich es wohl nicht mehr anrühren, da es für mir keinen Monat im Jahr gibt, an dem ich weniger Lust auf Weihnachten habe, als im Januar. Geht es euch das genauso? Ich hab meinen ganzen Weihnachtskitsch schon lange wieder in der Schublade verstaut und in meinem Kopf ist eher schon wieder Platz für Blümchen, Frühling und Sonnenschein.



Mittwoch, 25. Dezember 2013

/// Merry Christmas

Ich wünsche euch schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2014.
Ich selbst fühle mich absolut überfressen und kann kein Essen mehr sehen.

Die Tage vor und über Weihnachten habe ich (außer mit Essen) mit den beiden Büchern "Catching Fire" und "Mockingbird" verbracht. Meine absolute Leseempfehlung für alle, die in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr gute Unterhaltung mit spannenden Büchern haben wollen.

Im Film "Catching Fire" war ich auch schon, auch diesen kann ich echt empfehlen, auch wenn es ein bisschen blöd von mir war, den Film zu schauen, bevor  ich das Buch gelesen hatte ;). Dem Lesespaß hat es trotzdem keinen Abbruch getan.

Wie verbringt ihr eure freien Tage? Was gab es bei euch zu essen? Hier gab es leckeres Raclette und Himbeernachtisch.



Mittwoch, 27. März 2013

Tage wie diese.

Wieder mal ein kleiner Buchtipp für zwischendurch. Und dieses Mal wirklich für zwischendurch. Ich habe dieses Buch an einem Tag gelesen, da es so locker und lustig geschrieben ist, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Wer die ganz große Weltliteratur sucht, ist hier falsch, aber es ist definitiv ein schönes Buch für alle, die mal wieder ein kleines bisschen Romantik (und in diesem Fall wirklich unschnulzige Romantik) in ihrem Alltag brauchen und dabei nicht auf die hundertste Titanic-Wiederholung im Osterfernsehprogramm zurückgreifen möchten. (Ok, bei Titanic kann man nun auch wirklich nicht von unschnulziger Romantik sprechen). Gleichzeitig ist es aber auch definitiv kein flacher Groschenroman. Es regt zum Nachdenken an und ist tiefgründiger, als es auf den ersten Blick scheint.
Es geht um Tage wie diese von John Green, Maureen Johnson und Lauren Myracle. Das Buch besteht aus drei Geschichten von drei Autoren, die alle am gleichen Tag (Heiligabend) und in der gleichen Stadt spielen und sich alle um eines drehen: Liebe. Liebe auf den ersten Blick. Liebe auf den zweiten. Und Liebe, die ein bisschen demoliert ist, aber wieder repariert werden will. Es gibt einige Parallelen zwischen den Geschichten und in der finalen Szene treffen die Protagonisten aufeinander, was die Geschichten zu einer großen Einheit werden lässt.
Auch wenn das Buch im tiefsten Weihnachtsschneesturm spielt, passt es super in den Frühling, da es nur so vor Frühlingsgefühlen überquillt. Das Buch ist vom Arena-Verlag, was bei vielen wieder gleich "Oh nein, nicht noch ein Jugendbuch"-Assoziationen weckt. Ich finde es aber auch hier wieder vermessen, es als oberflächliches Jugendbuch abzustempeln, denn die Protagonisten sind zwar alle Teenager, aber die Geschichten und das Bild von Liebe, das in den Geschichten vermittelt wird, geht dann doch deutlich über American Pie-Niveau hinaus. Im Gegenteil. Für ein Jugendbuch und für junge Liebe sind die Geschichten sogar ziemlich weise. Sie zeigen, dass es nicht nur Liebe auf den ersten Blick gibt, sondern auch auf den zweiten. Und dass Liebe nicht immer schön ist. Fängt also auch mal da an, wo andere Klischeerosarotewolkeersteliebejugendbücher normalerweise aufhören. Zudem haben alle drei Autoren, insbesondere John Green, der ja ohnehin einer meiner Lieblingsautoren ist, einen unglaublichen Sprachwitz, so dass es wirklich Spaß macht, das Buch zu lesen. Ich kann es jedem empfehlen, der eine kurzweilige, lustige Ablenkung mit ein bisschen Liebe sucht.




Mittwoch, 20. März 2013

Das Schicksal ist ein mieser Verräter.




Das hier wird keine ausführliche Buch-Rezension und ich werde wohl auch nicht zur Buchbloggerin mutieren, aber ich muss euch einfach eines der besten Bücher vorstellen, das ich in meinem Leben bisher zwischen die Finger bekommen habe: Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green.

Noch nie habe ich ein Buch gelesen, das mich gleichzeitig so amüsiert und so emotional berührt hat. Jeder, absolut jeder, sollte dieses Buch gelesen haben. Auch wenn das Buch vom Hanser-Verlag als "Jugendbuch" deklariert wird, ist es definitiv mehr als das. Es ist ein must-read für jeden, der sich schon einmal die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt hat- und wer hat das nicht? So viel Leben und so viel Weisheit auf 284 Seiten, ein ganz großes Meisterwerk.

Genug des Lobes. Her mit den Fakten. Worum geht es jetzt eigentlich in diesem angeblichen Jugendbuch? Hierfür möchte ich einfach den Klappentext zitieren, der es auf den Punkt bringt, ohne zu viel zu verraten.

" Krebsbücher sind doof, sagt Hazel zu Beginn der Geschichte. Doch genau das ist dieser Roman nicht. Vielmehr ist er eine intensive Reflexion über die großen Fragen des Lebens und Sterbens, ein verführerischer Liebesroman und eine zu Herzen gehende Komödie. Die 16-jährige Hazel spielt darin die Hauptrolle. Sie weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, weil sie Krebs hat. Aber sie will deshalb nicht bemitleidet werden. Lieber vermeidet sie Freundschaften. Bis sie in einer Selbsthilfegruppe auf Augustus trifft. Gus ist intelligent, witzig, umwerfend schlagfertig und er geht offensiv mit seinem Schicksal um: Selbst in düsteren Momenten bringt er die Gruppe zum Lachen. Trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit - Hazel und Gus verlieben sich ineinander. Sie diskutieren Bücher, hören Musik, gucken Filme und erörtern die Ungerechtigkeit einer Evolution, die Mutationen wie sie zulässt. Als Hazel Gus anvertraut, dass ihr größter Wunsch ist, den Autor ihres absoluten Lieblingsbuches kennen zu lernen, macht Gus ihren Traum war: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam. Vor ihrem unvermeidlichen Ende wissen sie, dass sich die Liebe unter allen Umständen lohnt, und dass sie das Leben bis zum letzten Tag feiern wollen."

Wer hat es noch gelesen? Fandet ihr es auch so bewegend wie ich?