Das hier wird keine ausführliche Buch-Rezension und ich werde wohl
auch nicht zur Buchbloggerin mutieren, aber ich muss euch einfach eines der
besten Bücher vorstellen, das ich in meinem Leben bisher zwischen die Finger
bekommen habe: Das Schicksal
ist ein mieser Verräter von
John Green.
Noch nie habe ich ein Buch gelesen, das mich gleichzeitig so
amüsiert und so emotional berührt hat. Jeder, absolut jeder, sollte dieses Buch
gelesen haben. Auch wenn das Buch vom Hanser-Verlag als "Jugendbuch"
deklariert wird, ist es definitiv mehr als das. Es ist ein must-read für jeden,
der sich schon einmal die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt hat- und wer
hat das nicht? So viel Leben und so viel Weisheit auf 284 Seiten, ein ganz
großes Meisterwerk.
Genug des Lobes. Her mit den Fakten. Worum geht es jetzt
eigentlich in diesem angeblichen Jugendbuch? Hierfür möchte ich einfach den
Klappentext zitieren, der es auf den Punkt bringt, ohne zu viel zu verraten.
" Krebsbücher
sind doof, sagt Hazel zu Beginn der Geschichte. Doch genau das ist dieser
Roman nicht. Vielmehr ist er eine intensive Reflexion über die großen Fragen
des Lebens und Sterbens, ein verführerischer Liebesroman und eine zu Herzen
gehende Komödie. Die 16-jährige Hazel spielt darin die Hauptrolle. Sie weiß,
dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, weil sie Krebs hat. Aber sie will deshalb
nicht bemitleidet werden. Lieber vermeidet sie Freundschaften. Bis sie in einer
Selbsthilfegruppe auf Augustus trifft. Gus ist intelligent, witzig, umwerfend
schlagfertig und er geht offensiv mit seinem Schicksal um: Selbst in düsteren
Momenten bringt er die Gruppe zum Lachen. Trotz ihrer Handicaps und
Unerfahrenheit - Hazel und Gus verlieben sich ineinander. Sie diskutieren
Bücher, hören Musik, gucken Filme und erörtern die Ungerechtigkeit einer
Evolution, die Mutationen wie sie zulässt. Als Hazel Gus anvertraut, dass ihr
größter Wunsch ist, den Autor ihres absoluten Lieblingsbuches kennen zu lernen,
macht Gus ihren Traum war: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam. Vor ihrem
unvermeidlichen Ende wissen sie, dass sich die Liebe unter allen Umständen
lohnt, und dass sie das Leben bis zum letzten Tag feiern wollen."
Wer hat es noch gelesen? Fandet ihr es auch so bewegend wie ich?
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