Mittwoch, 20. März 2013

Das Schicksal ist ein mieser Verräter.




Das hier wird keine ausführliche Buch-Rezension und ich werde wohl auch nicht zur Buchbloggerin mutieren, aber ich muss euch einfach eines der besten Bücher vorstellen, das ich in meinem Leben bisher zwischen die Finger bekommen habe: Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green.

Noch nie habe ich ein Buch gelesen, das mich gleichzeitig so amüsiert und so emotional berührt hat. Jeder, absolut jeder, sollte dieses Buch gelesen haben. Auch wenn das Buch vom Hanser-Verlag als "Jugendbuch" deklariert wird, ist es definitiv mehr als das. Es ist ein must-read für jeden, der sich schon einmal die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt hat- und wer hat das nicht? So viel Leben und so viel Weisheit auf 284 Seiten, ein ganz großes Meisterwerk.

Genug des Lobes. Her mit den Fakten. Worum geht es jetzt eigentlich in diesem angeblichen Jugendbuch? Hierfür möchte ich einfach den Klappentext zitieren, der es auf den Punkt bringt, ohne zu viel zu verraten.

" Krebsbücher sind doof, sagt Hazel zu Beginn der Geschichte. Doch genau das ist dieser Roman nicht. Vielmehr ist er eine intensive Reflexion über die großen Fragen des Lebens und Sterbens, ein verführerischer Liebesroman und eine zu Herzen gehende Komödie. Die 16-jährige Hazel spielt darin die Hauptrolle. Sie weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, weil sie Krebs hat. Aber sie will deshalb nicht bemitleidet werden. Lieber vermeidet sie Freundschaften. Bis sie in einer Selbsthilfegruppe auf Augustus trifft. Gus ist intelligent, witzig, umwerfend schlagfertig und er geht offensiv mit seinem Schicksal um: Selbst in düsteren Momenten bringt er die Gruppe zum Lachen. Trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit - Hazel und Gus verlieben sich ineinander. Sie diskutieren Bücher, hören Musik, gucken Filme und erörtern die Ungerechtigkeit einer Evolution, die Mutationen wie sie zulässt. Als Hazel Gus anvertraut, dass ihr größter Wunsch ist, den Autor ihres absoluten Lieblingsbuches kennen zu lernen, macht Gus ihren Traum war: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam. Vor ihrem unvermeidlichen Ende wissen sie, dass sich die Liebe unter allen Umständen lohnt, und dass sie das Leben bis zum letzten Tag feiern wollen."

Wer hat es noch gelesen? Fandet ihr es auch so bewegend wie ich?




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