Montag, 17. Februar 2014

/// Es wird keine Helden geben

Als Kind war ich ein kleiner Bücherwurm. Ein gutes Buch habe ich gut und gerne an einem Tag verschlungen. Seitdem ich älter bin, kommt das zeitbedingt nur noch bei Büchern vor, die mich wirklich packen. Ein solches Buch war Es wird keine Helden geben von Anna Seidl. Ich habe es neulich bei einem Gewinnspiel gewonnen und gestern erhalten. Verschlungen habe ich die 250 Seiten direkt in der Nacht darauf.

Was macht das Buch so spannend? Es geht um einen Amoklauf in einer Schule, den Verlust geliebter Personen und wie die 15jährige Protagonistin Miriam damit umgeht. Da es auch der Ich-Perspektive geschrieben ist, packt es einen richtig und es ist definitiv keine leichte Kost. Interessant ist auch der Aufbau des Buches. Viele Bücher werden langsam eingeleitet und enden in einer Katastrophe (oder in der großen Liebe, je nach Genre). Dieses Buch ist anders. Der Leser wird ins kalte Wasser geworfen und die ersten Seiten schildern sehr detailliert den Amok-Lauf an Miriams Schule aus ihrer Perspektive. Ihr Freund Tobi wird vor ihren Augen tödlich verletzt. Die folgenden Kapitel befassen sich mit den Konsequenzen des Amoklaufs für Miriam selbst, aber auch damit, wie ihr Umfeld mit den Geschehnissen umgeht. Die Sprache ist an die einer 15jährigen angepasst und man kann sich dadurch noch besser mit Miriam identifizieren. Da man immer wissen möchte, wie es weitergeht und ob es Miriam schafft, die Erlebnisse zu verarbeiten und zu akzeptieren, kann man einfach nicht aufhören das Buch zu verschlingen.

Die Hauptaussage des Buches ist es, den Augenblick zu nutzen und das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Viel mehr Weisheit, als ich persönlich von einer 19jährigen Autorin in ihrem Debüt-Roman erwartet hätte.

Wer ein sehr aufwühlendes, spannendes Buch sucht, das anders ist als die anderen, dem kann ich Es wird keine Helden geben nur ans Herz legen.






Dienstag, 11. Februar 2014

/// Falafel-Bällis mit Gemüsecouscous



Heute gab es Gemüsecouscous mit Falafel-Bällis. Da meine eigenen Falafel regelmäßig missraten hab ich dieses Mal auf die SOTO-Falafel-Bällis aus dem Kühlregal zurückgegriffen. Die gibts bei mir im riesigen Biosupermarkt um die Ecke, in dem ich zur Zeit öfter einkaufe. Teurer Spaß, aber lohnt sich ab und an.

Für den Gemüsecouscous einfach Couscous quellen, parallel das Gemüse (hier: Paprika und Zucchini) anbraten. Gemüse mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen, den Couscous unterrühren und kurz mit anbraten. Eventuell nachwürzen. Fertig.

Als Dip gibts bei mir meist saure Sahne oder Hummus. Mit Hummus ist das Ganze sogar vegan.

Montag, 10. Februar 2014

/// DOUBLE CHOC CHEESECAKE



Der gehaltvollste Kuchen, den ich jemals gebacken habe, und zwar nach diesem Rezept hier. Die Gelatine habe ich durch Agar-Agar ersetzt, was wunderbar geklappt hat.