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Montag, 8. Dezember 2014

/// Sojabolognese - der Test



Vor einiger Zeit habe ich dieses Päckchen vegane Soja-Bolognese geschenkt bekommen. Eigentlich bin ich geschmacklich kein großer Freund von Fleischersatzprodukten und auch meine bisherigen Versuche mit Sojaschnetzeln auf eigene Faust fand ich alles andere als überzeugend. Umso gespannter war ich also auf diese Fertig-Soja-Bolognese von Davert. 

Die Zubereitung ist sehr einfach. Den Paketinhalt mit warmem Wasser kurz quellen lassen, mit etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten und eine Tomate hinzugeben, dann 10min vor sich hinkochen lassen. Ich habe mich noch über die kurze Kochzeit verwundert, da ich eigentlich gewohnt bin, dass eine leckere Soße mit Tomaten relativ lange kochen muss, damit sie nicht zu sauer ist. Aber ich war hungrig, weshalb ich mich an die Anleitung hielt, und nahm die Soße nach 10min vom Herd. 

Mein Geschmackseindruck? Es war leider so gar nicht meins. Viel zu sauer und irgendwie auch fad... auch nach dem Nachwürzen konnte mich leider auch dieses Produkt nicht von Soja-Bolognese überzeugen. Mal schauen ob das in diesem Leben noch was wird, mit der Soja-Bolognese und mir.

Donnerstag, 18. September 2014

/// Brotsalat


Heute gibt es wieder mal ein leckeres Rezept von mir - italienischer Ciabattasalat.
Die Menge reicht für 2 Personen, man kann die Mengen aber problemlos für eine Person halbieren, so habe ich es auch gemacht.



Ihr benötigt:
2 Eier
1 Ciabatta
200g Kirschtomaten
1/2 kleine Dose Kichererbsen
1 Kugel Mozzarella
1 Zucchini
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Heller Balsamicoessig
Basilikum
Thymian
Salz
Pfeffer

Step 1:
Backofen auf 200° vorheizen. Dann die beiden Eier 6 Minuten kochen, damit sie innen noch ein bisschen flüssig sind.

Step 2: 
Tomaten waschen und vierteln, Zucchini waschen und kleinschnippeln, Mozzarella würfeln.

Step 3: 
1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zucchini & Tomaten für ca. 8min mit etwas Thymian schmoren. Währenddessen die Kichererbsen gut mit kaltem Wasser abspülen.

Step 4:
Ciabatta in ca. 3cm große Würfel schneiden, mit 2 Olivenöl bespritzen und auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und ca. 5min backen.

Step 5:
Knoblauchzehe pressen und in eine Schüssel geben, mit je 3EL Olivenöl und Essig gut vermischen. Dann das Gemüse ins Dressing geben und die Brotwürfel, Kirchererbsen und Mozzarellawürfel unterrühren.Eier pellen und viertel, damit garnieren. Dann mit Basilikum, Salz & Pfeffer abschmecken

Step 6: 
Guten Appetit!

Freitag, 25. April 2014

/// Feldsalat mit Walnüssen

Ich hoffe ihr habt Ostern gut überstanden. Ich war über Ostern bei meiner Familie in Österreich, Bilder folgen. Heute habe ich mein heutiges Mittagessen mitgebracht. Einen lecker nussigen Feldsalat mit Walnüssen und einem Essig-Öl-Senf Dressing. Das perfekte Mittagessen bei so warmem Wetter wie heute.



Ihr benötigt: Feldsalat, Walnüsse, Cocktailtomaten, Öl eurer Wahl (z.B. Sonnenblumenöl), weißen Balsamico-Essig, Honig, Senf, Salz, Pfeffer, Gartenkräuter

Einfach Feldsalat gut waschen, Tomaten reinschnippeln, eine gute Hand Walnüsse drübergeben. Dann aus Essig, Öl, Honig, Senf, Salz, Pfeffer und Gartenkräuter ein leckeres Dressing anrühren und erst kurz vor dem Essen drübergeben.

Yummie :)!

Montag, 11. November 2013

/// Reispfännchen



Zur Zeit stehe ich total auf gebratenen Reis. Seitdem ich Basmati-Reis für mich entdeckt habe und dem Kochbeutel-Reis auf nimmer wiedersehn gesagt habe, gibt es mindestens einmal die Woche eine leckere Reispfanne. Bei mir heute mit Paprika und Zucchini, im Prinzip kann die Reispfanne natürlich mit jedem beliebigen Gemüse ergänzt werden.

Ihr benötigt:
- Basmati-Reis in gewünschter Menge
- Öl
- Gemüse nach Gusto
- (Meer-)Salz
- Pfeffer
- Cayennepfeffer
- Kreuzkümmel
- Chinawürzer
- Curry
- Teriyaki- oder Sojasoße

STEP 1:
Reis kochen und Gemüse kleinschnippeln

STEP 2:
Gemüse im Öl anbraten, gegen Ende hin mit grobem Meersalz und Pfeffer würzen.

STEP 3:
Den Reis dazugeben und nach Belieben würzen, meine Würzmittel seht ihr in der Zutatenliste oben.

Guten Appetit! :)

Sonntag, 16. Juni 2013

/// DAS FLEISCH & ICH



Mein Verhältnis zu Fleisch war schon immer etwas gestört. Ich komme zwar aus einer ziemlich fleischliebenden Familie (deftige schwäbische und österreichische Küche, ahoi!), habe aber schon ziemlich früh Abneigungen gegen gewisse Fleischsorten entwickelt. Schon als Kind aß ich kein "unpaniertes" Fleisch, dem man noch angesehen hat, dass es mal gelebt hat. Schinken habe ich schon über ein Jahrzehnt nicht mehr gegessen, weil der ja so rosa ist. Wie ein niedliches Ferkel. Salami ging dafür jahrelang problemlos, sah ja nicht aus wie ein Tier...! Ja, die totale Unlogik, aber so hat sich das im Laufe der Jahre zugespitzt. Sah man dem Fleisch an, dass es mal gelebt hat? No Way. Kein Fisch, sondern Fischstäbchen. Chicken-Nuggets statt Steak. Eine Sehne, Ader oder gar ein Tupfen Blut im Schnitzel entdeckt? Sofort hab ich das komplette Stück Fleisch nicht mehr angerührt. Ich war wirklich gut im Verdrängen und war mir aber durchaus bewusst, dass ich Fleisch nur dann essen konnte, wenn es so entstellt war, dass ich es nicht mehr als Tier erkannte. Das hieß letzten Endes: Hackfleisch, paniertes Schweineschnitzel, gegrilltes Würstchen und Chicken-Nuggets. Und ich lieb(t)e Bratensoße. Auch mit rohem Fleisch anfassen hatte ich so meine Probleme, was wohl auch einer der Mitgründe war, dass seit meinem Auszug von Hotel Mama mein Fleischkonsum in meiner Studienstadt auf beinahe 0 heruntergefahren wurde. Ja, ab und an gab es eine Lasagne und ab und an Chicken-Nuggets, aber das beschränkte sich auf maximal 1-2 Tage im Monat. Ende März habe ich dann für mich beschlossen, komplett darauf zu verzichten und lebe seitdem vegetarisch. Und ich muss sagen: Ich vermisse nichts. Dadurch, dass ich davor schon so wenig Fleisch gegessen habe, ist meat-craving ein Fremdwort für mich. Und im Gegenteil. Ich merke sogar, dass ich mich sehr viel gesünder ernähre, seitdem ich mich aktiv mit meiner Ernährung beschäftige. Ich habe zwar nach meinem Auszug kaum noch Fleisch gegessen, dafür aber ansonsten sehr viel Mist: Backmozzarella, Toastbrot, Pommes, Schnupfnudeln, Käsespätzle, Nudeln mit Soße, Fertigpizza, Schoki. Viel Kohlenhydrate (am liebsten Kartoffelhaltiges) und wenig Obst und Gemüse. Seit einigen Monaten hat sich das aber irgendwie rapide geändert. Obst statt Süßigkeiten. Getoastetes Vollkornbrot zum Frühstück anstelle von Toast. Salate und Gemüsegerichte statt Pommes und Pizza. Je mehr gesunde Lebensmittel ich esse, desto besser schmecken sie mir auch. Bananen habe ich beispielsweise jahrelang nicht angerührt, zur Zeit esse ich fast jeden Tag eine. Wenn ich einkaufen gehe, landet mittlerweile viel frisches Obst- und Gemüse in meinem Einkaufswagen. Und viel Joghurt, Körner und Nüsse. Am Tiefkühlpizzaregal laufe ich vorbei, ohne auch nur im geringsten Lust darauf zu verspüren. Und das fühlt sich gut an. Natürlich könnte ich mir auch als Vegetarier eine Mozzarella-Ristorante-Pizza aus der Theke fischen, aber nein. Ich bin irgendwie auf den Geschmack gekommen und esse lieber frisches Essen...

Ich will mit diesem Post keinen zum Vegetarier-sein bekehren und bin der Meinung, dass das jeder selbst entscheiden sollte. Im Grunde genommen waren meine Motive in erster Linie auch nicht der Tierschutz oder die Beseitigung des Welthungers, sondern der immer größer werdende Ekel und die Erkenntnis, dass es (für mich) einfach nicht sein muss, da ich genug Alternativen habe und Fleisch nicht brauche. Ich wollte damit einfach nur zeigen, dass es mich persönlich dabei weitergebracht, meine Ernährung umzustellen und mich endlich gesünder zu ernähren. Dafür muss man kein Vegetarier werden, dafür reicht es auch schon, einfach so umzudenken und sich von alten Bequemlichkeiten und Gewohnheiten loszulösen. Versucht es einfach mal :) - es macht wirklich ein bisschen glücklicher :).

Montag, 3. Juni 2013

/// GRILLGEMÜSETÄSCHCHEN, NICHT NUR AUF DEM GRILL EIN GENUSS

Heute mal wieder ein "einfach, lecker, schnell"-Rezept. Wäre es warm und regenlos, könnte man den Grill an der Elbe anwerfen und diese leckeren Täschchen grillen. Allerdings ist das nicht so einfach, denn seit Tagen prasselt der Regen ununterbrochen an mein Dachfenster und die saftigen Elbwiesen wie auch große Teile der Altstadt sind schon lang im Hochwasser versunken. Hoffen wir das beste, dass es nicht wieder so endet wie 2002... Okay, das war jetzt etwas off-topic, aber musste auch mal erwähnt werden. Also: Einen Grill haben wir nicht. Das ist aber kein Problem, da die Täschchen auch wunderbar im Backofen zubereitet werden können.



Ihr benötigt für 1 Person:
1 Mozzarella
1/2 Zucchini
Tomaten
Olivenöl
Salz (am besten grobes Meersalz)
frisch gemahlenen Pfeffer
Gewürze (ich empfehle Basilikum, Thymian und alles, was die italienische Kräuterhexe sonst noch so hergibt)
Alufolie

Ihr könnt das aber auch total variieren. Ihr könnt Paprika, Pilze, Zwiebeln, Karotten [...] da reinschnippeln, genauso wie ihr auch den Mozzarella durch Feta o.Ä. ersetzen könnt. As you like it.

Die Zubereitung ist wahnsinnig simpel:

STEP 1:
Gemüse und Mozzarella so fein wie möglich schneiden, damit es schnell gar wird. Dann mit ordentlich Olivenöl übergießen, salzen, pfeffern, würzen.

STEP 2:
Die Mischung gut durchmengen und dann ein ca. Kinderhand-großes Häufchen auf ein großes Stück Alufolie geben und zu einem Täschchen verpacken. Also die Ränder seitlich hoch und zwirbeln. Wenn ihr Grillen geht, könnt ihr euch diese Täschchen so vorbereitet wunderbar mitnehmen. Die Menge, die ich verwendet habe, ergab 2 Täschchen.

STEP 3:
Ab in den Backofen. 10-15 Minuten bei 180° (oder eben auf den Grill werfen). Die Zutaten zerschmilzen mit dem Mozzarella zu einem leckeren Gemisch mit einem noch leckeren Sud, den man super in Baguette oder Ciabattabrot tunken kann. Ein Gedicht.

So einfach, so simpel, und meiner Meinung nach eine deutlich bessere veggie-Alternative zum Grillen als zum Beispiel Tofuwürstchen...

Viel Spaß beim Nachkochen!